Forschungsinteressen

  • Internet of Things
  • Big/Smart Data
  • Business Intelligence
  • Data Mining

 

Forschungsprojekte

  • OpeRAte  (15.05.2016-14.07.2019)
    • Die landwirtschaftliche Produktion kann als industrieller Prozess verstanden werden, bei dem nicht die Güter durch die Produktionsanlage bewegt werden, sondern die Landmaschinen über die Produktionsgüter fahren. Im Gegensatz zu Industrie 4.0 steckt aber die Vernetzung und Kommunikation zwischen den Produktionsbeteiligten noch in den Kinderschuhen. Eine besondere Herausforderung stellen die Mobilität der Fahrzeuge sowie die sichere, dynamische Einbindung der Fahrzeuge, Gerä-te und Akteure (Fahrer, Landwirt, Lohnunternehmer, Dienstleister) in den Prozess dar. 
    • Bei ihren Tätigkeiten werden die Landwirte und Lohnunternehmer durch spezifische Anwendungssoftware unterstützt. Die DLG und capterra.com listen in Ihren Datenbanken 253 verschiedene Werkzeuge für die Landwirtschaft im Desktop-, Mobile- und Cloudbereich. Dies sind jedoch häufig Insellösungen. Es fehlen Werkzeuge mit offenen Schnitt¬stellen, die in unterschiedlichsten landwirt-schaftlichen Anwendungen wiederverwendet und kombiniert werden können. Ein integriertes Farmmanagement erfordert eine umfassende, herstellerunabhängige, kooperative Datendrehscheibe wie Sie in verschiedenen Veröffentlichungen gefordert wird (z.B. Jahrbuch Agrartechnik 2014). Eine solche wird vom Partner 365FarmNet bereits in das Projekt eingebracht.
    • Allerdings greift auch der Ansatz einer Datendrehscheibe zu kurz. Es fehlt eine ganzheitliche Pr-zesssicht. Dies erschwert es einzelne Dienste (wie z. B. die Ermittlung der Nährstoffbilanz durch den Anbieter FARMsystem) im ganzheitlichen Kontext landtechnischer Prozesse zur Ressourcenscho-nung und Effizienzsteigerung zu nutzen. Bislang wird der Anwender meist mit der Komplexität der Prozesse und der Kombination heterogener Dienste zu sinnvollen Prozessen „allein“ gelassen. Es fehlt eine Nutzerschnittstelle, die den Anwender bei der Auswahl der geeigneten Dienstkomponen-ten und Kombination, d.h. Orchestrierung, der Komponenten für die Gesamtaufgabe unterstützt.
    • Hier setzt das Projekt an und entwickelt Verfahren zur Erstellung und Nutzung komplexer Prozess-ketten für eine automatisierte, datengetriebene Ressourcenoptimierung in der Agrarwirtschaft. Eine besondere Herausforderung stellt hierbei die Dynamik der landwirtschaftlichen Prozesse auf Geräte-, Daten- und Prozessebene dar.
    • Projektpartner: HS Osnabrück, 365FarmNet Group GmbH & Co. KG; Anedo Ltd.; FARMsystem Hinck & Kielhorn; Kotte Landtechnik GmbH & Co. KG

 

  • RichWPS (01.01.2013-31.12.2015)
    • Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Rainer Roosmann 
    • Geodaten gewinnen zunehmend an Bedeutung, für die öffentliche Verwaltung genauso wie für die Informationswirtschaft. Damit Geodaten aber ihre Rolle als „Plankton“ in einer reichen und gesunden „Informationsnahrungskette“ gut spielen können und damit eine lebendige Informationswirtschaft erzeugen, braucht es gute technische Grundlagen und breite Akzeptanz für Web-Dienst-Ökosysteme zur mächtigen und effizienten, verteilten Verarbeitung in Web-basierten informationslogistischen Wertschöpfungsketten. Obwohl es in der Geoinformatik sehr starke Unterstützung für die Standards des Open Geospatial Consortium (OGC) und starke öffentliche Zentralisierungs- und Harmonisierungsinitiativen gibt (wie GDI.DE) hinkt dennoch die Umsetzung des Internets der Dienste im Geodatenbereich der allgemeinen Informatik hinterher. Deshalb sollen in diesem Vorhaben die Standards bzw. Diskussionsstände des OGC für SOAP-basierte bzw. RESTful Geoprocessing Services praxistauglicher konkretisiert, mit der für die praktische Nutzung erforderlichen Entwicklungslandschaft ausgestattet, teilweise in Pionierimplementierungen realisiert und anhand realer Geodaten- Verarbeitungsprozesse aus der öffentlichen Verwaltung auf ihre Praxistauglichkeit hin untersucht werden. Damit schafft sich disy einen Wettbewerbsvorsprung, der zeitnah in seine GIS-Produkte einfließen kann; darüber hinaus wird aber auch die weltweite OGC-Nutzergemeinde und die Open-Source Bewegung im GIS-Bereich vorangebracht und die Pilotanwender erhalten Testinstallation und Nutzungserfahrungen, die ihre späteren Systemarchitekturen im Operativbetrieb beeinflussen werden.
    • Die Ergebnisse des Forschungsprojekts „RichWPS – Eine Software-Umgebung für Fachanwender zur effizienteren Nutzung von Geodaten mit Web Processing Services“, vom (BMBF) gefördert,wurden in einem Abschluss-Workshop präsentiert (Präsentationen). Es wurden neue Methoden und Werkzeuge entwickelt, die es erlauben, WPS einfacher und effektiver zu nutzen. Wer schon mal versucht hat einen WPS einzusetzen, wird festgestellt haben, dass es im Detail nicht so einfach ist. Und genau das wurde in diesem Projekt erkannt und beseitigt, z.B. dass die OGC-Sepzifikation an einigen Stellen zu allgemein gehalten ist und daher zu unötiger Komplexität führt und dass es Lücken in dieser gibt, die die echte Interoperabilität nicht zu lassen.

    • Die entwickelte Lösung ist in Teilen frei verfügbar via github.